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9. TagDie Planung war: Fahrt mit den Wagen nach Bastia (um das Rückfahrticket zu buchen), von dort nach Nonza (Besichtigung der schwarzen Strände) und dann ab in die Wüste (mit unserem tollen Geländewagen) zur Dersert des Agriates. Die Fahrt nach Bastia dauerte schon 4 Stunden mit unzähligen Kurven. Was wir auf der Hinfahrt wegen der Dunkelheit nicht sehen konnten holten wir nun nach. In den höheren Lagen hielt schon der Herbst Einzug. Die Bäume hatten sich wunderbar verfärbt. In den gefährlichen Kurven standen oft Autowracks. Ich nehme an, dass die als Warnung für die irren Autofahrer gedacht waren. Bis auf einen überladenen Lastwagen, der Gasflaschen transportierte und trotz Platten an einem der hinteren Zwillingsreifen weiterfuhr, eigentlich nichts besonderes.Sind dann gegen 13 Uhr in Bastia angekommen. Das heißt, mitten in der Mittagspause. Zu dieser Zeit geht in korsischen Städten gar nichts. Frühestens um 14 Uhr -besser 15 Uhr- werden die ersten Geschäfte geöffnet. Zielsicher fand meine Frau trotzdem noch einige offene Bekleidungsgeschäfte um zu „shoppen“ (ich weiß gar nicht wie sie das immer hinbekommt) und das Ergebnis war ein paar Schuhe, deren Preis ich natürlich erst nach dem Kauf mitgeteilt bekam. Nun gut Motorradstiefel sind teurer aber von dem Geld kaufe ich mir mindestens doppelt so viele Schuhe.Viele Männer werden diese weiblichen Strategien bestens kennen. Da wird erst der Kauf mit Sätzen wie: „Schau mal die haben schon Winterware“, „Die sind viel schöner als zu Hause“, „Zu Hause hat man die Auswahl gar nicht in meiner Größe“, „Das wird bestimmt modern“ ,usw., usw. vorbereitet. Dann wird man in zig Geschäfte geschleppt. Irgendwann lässt die Aufmersamkeit des Mannes nach und er bleibt vor den Geschäft stehen, schaut sich die Leute an und genau dieser Moment wird genutzt um blitzschnell zuzuschlagen, heißt in diesem Fall die Schuhe werden gekauft.Wir besorgten uns ein Rückfahrticket und ich stellte fest, dass sich meine Hoffnung Geld zu sparen indem ich direkt an der Fähre kaufte, nicht erfüllt wurde. Wir hätten das Ticket genausogut zu Hause online kaufen können.Wir fuhren dann nach Nazo um uns die schwarzen Strände anzuschauen. Nun gut sie sind eher dunkelgrau aber mal ganz interessant zu sehen.Das eigentliche Highlight, die Fahrt mit userem neuen (alten) Geländewagen in die Wüste, auf das ich mich so gefreut hatte, ist leider ausgefallen. Wir fanden nämlich die sogenannte Wüste, die, laut Reiseführer, nur mit allradgetriebenen Wagen befahren werden kann, nicht. Es gab zwar Wegweiser (der letzte fehlte wahrscheinlich wieder einmal) aber das, was auf der Karte als „Wüste“ bezeichnet wurde sah nicht so aus, wie wir uns Wüste vorstellten. Kommentar meiner Frau: „Wenn das Wüste ist, leben wir im Münsterland auch in der Wüste“. Kurz vor Sonnenuntergang fanden wir dann einen Schotterweg, der möglicherweise in Richtung „Wüste“ geführt hätte, aber ich entschied mich, nicht in der Dunkelheit auf gut Glück durch die Gegend zu fahren, zumal man ja auch nicht weiß, ob gerade eine Wildschweinjagd oder etwas Ähnliches angesagt ist. Wir fuhren dann zurück.Wir (ich) lernte(n): - Man kann gar nicht aufmerksam genug sein, wenn Frauen „shoppen“ gehen. - Den Korsen ist die Mittagszeit heilig. In dieser Zeit läuft nichts. - Nicht jeder empfindet Wüste als Wüste.

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