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CostaBlanca

Costa BlancaJahreszeit. Sommerferien 2010Reisedauer: 14 TageStandort: MorairaAnfahrt: ca. 1950 kmFahrstrecke im Zielgebiet: ca. 1000 km

Die Anreise.Die Anreise haben wir mit dem Anhänger gemacht. Dies ist relativ unproblematisch, weil die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ausland für Fahrzeuge mit Anhänger höher sind als in Deutschland. So darf man in Frankreich auf den Autobahnen 130km/h - auch mit ungebremsten Hängern- fahren solange man über 21 Jahre alt ist und es nicht regnet (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit). In Spanien ist die Geschwindigkeit wie in Deutschland auf 80km/h beschränkt. Insgesamt hält sich aber der Zeitverlust in Grenzen. Auf der Hinfahrt wurde uns auf einem Autobahnrastplatz, morgens während wir frühstückten, die Seitenscheibe eingeschlagen und Kameras, Papiere, Rucksäcke und andere Dinge gestohlen. Die hinzu gerufene Polizei agierte so, dass man nicht wirklich den Eindruck hatte, dass die Diebe gefasst werden sollten. Ich kann nur davor warnen in Spanien Autos oder Gepäck auch nur kurz ohne Aufsicht zu lassen. Die Sicherung des Anhängers und des Motorrades auf dem Hänger sollte man ebenfalls nicht vernachlässigen (siehe Motorradtransport). Auch Taschendiebe, in z.B. Barcelona, sind sehr aktiv (dort wurde meinem Sohn dann noch das Handy gestohlen). Ein ärgerlicher Aspekt bei der Fahrt durch Europa sind die Mautstellen und die Mautgebühren. Teilweise steht man über eine Stunde im Stau für eine Gebühr von 1 Euro. Landstraßen sind für Fahrzeuge mit Hänger allerdings häufig- insbesondere in den Bergen- auch keine Alternative, da die Durchschnittsgeschwindigkeit noch mehr sinkt. Als vorteilhaft hat sich eine Kreditkarte (z.B. Visa) herausgestellt, weil die Bezahlstationen für Kreditkarten häufig weniger frequentiert sind und die Durchfahrt schneller geht. Motorradfahren dürfen teilweise nicht durch die Terminals für Kreditkarten, weil dort die Kontrolle fehlt. Manchmal wird auch nach Fahrzeugen mit Anhängern sortiert. Wenn bei der Bezahlung Probleme auftauchen hilft in der Regel ein Angestellter der per Rufknopf informiert werden kann. Auf keinen Fall durch Gehupe der anderen Autofahrer nervös machen lassen. Gerade mit Anhänger ist es so gut wie unmöglich aus den Mautstellen wieder rückwärts herauszukommen. Da muss man also durch.Benzin ist in Frankreich in der Regel teurer und dafür in Spanien viel billiger als in Deutschland. Wenn man durch Luxemburg fährt ist eine Tankfüllung dort auch zu empfehlen.

Besonderheiten.Wenn man im Sommer in Spanien mit dem Motorrad unterwegs ist kann die Hitze ein Problem werden. Ich achte sehr darauf, dass die Jacke Lüftungsöffnungen hat und zwar besonders an den Armen und ich habe mir eine Jeanshose, die mit Kevelaer und Protektoren verstärkt ist, zugelegt. Zudem trage ich einen Jethelm. Während der Fahrt ist die Wärme so kein Problem, auf der Autobahn im Stau hingegen schon. Meine Frau hat für die Fahrt eine winddurchlässige Jacke gekauft, war damit aber nicht zufrieden, weil die luftdurchlässigen Stellen genau dort waren wo der Wind nicht hinkam, nämlich hinter meinem Rücken. Also auch darauf sollte man achten.Spanische Motorradfahrer tragen in der Regel keine Sicherheitskleidung. Dies sollte man sich gut überlegen, weil die Straßenverhältnisse nicht immer unproblematisch sind. Die meisten Straßen sind zwar mittlerweile in einem besseren Zustand als in Deutschland jedoch wenig gepflegt, d.h. gerade in den Kurven oder an den Straßenrändern liegt oft Schmutz. Die Straßenränder fallen oft stark ab, so dass man dort auf keinen Fall von der Straße abkommen sollte. Die Straßen in den Bergen sind oft nur einspurig und die einheimischen Autofahrer in diesen Regionen fahren oft mit einer großen Portion Gottvertrauen. Hier ist eine defensive Fahrweise lebensverlängernd ;-)

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